LinkedIn-Datenexport: Alle Beiträge als Kontextdatei für deinen AI-Mitarbeiter

TL;DR — Kurzantwort

Alle veröffentlichten LinkedIn-Beiträge per offiziellem Datenexport sichern und als Markdown-Kontextdatei für deinen AI-Mitarbeiter anlegen - ohne Chrome-Plugin.

07. August 2026Aktualisiert: 07. August 20264 Min. Lesezeitvon Nauti

Wenn du alle veröffentlichten LinkedIn-Beiträge als Kontext für deinen AI-Mitarbeiter nutzen willst, brauchst du kein Chrome-Plugin und kein mühsames Scrollen durch die Aktivitätsseite. LinkedIn stellt dafür einen offiziellen Datenexport bereit: Du forderst ihn an, entpackst die ZIP-Datei und legst deine Posts als Markdown-Kontextdatei ab.

Dieser Artikel beantwortet:

  • Wie du alle veröffentlichten LinkedIn-Posts exportierst.
  • Wie du daraus eine Markdown-Kontextdatei machst.
  • Wie du Profil und Posts in deinem Kontextordner kombinierst.
  1. Öffne Get a copy of your data und logge dich ein. Alternativ erreichst du die Seite über dein Profil: Einstellungen & Datenschutz > Datenschutz > Daten deiner Daten anfordern.
  2. Wähle die Kategorie Posts (unter Content) und den Zeitraum All time.
  3. Fordere den Export an. LinkedIn sendet die ZIP-Datei per E-Mail.
  4. Je nach Datenmenge dauert es Minuten bis wenige Tage.

Die ZIP-Datei enthält einen Ordner Posts mit einer strukturierten Datei, meist posts.csv oder posts.json. Dort stehen Datum, Text, Beitrags-URL und weitere Metadaten deiner veröffentlichten Beiträge.

Aus dieser Datei erstellst du eine Markdown-Datei. Pro Beitrag:

## 2026-08-01

Beitragstext mit Links und Hashtags.

Quelle: [Beitrag](https://www.linkedin.com/feed/update/...)

Die Konvertierung kannst du auch einem AI-Tool geben:

Wandle die Datei posts.csv aus meinem LinkedIn-Datenexport in eine Markdown-Datei um. Für jeden Beitrag: Datum als Überschrift, vollständiger Text, Links und Hashtags erhalten, Beitrags-URL als Quelle. Chronologisch absteigend. Prüfe am Ende, dass die Anzahl der Beiträge mit der Quelle übereinstimmt.
  1. Lege die Markdown-Datei im Kontextordner deines AI-Mitarbeiters ab, zum Beispiel als linkedin-posts.md.
  2. Referenziere die Datei in deiner Kontextliste oder Betriebsanleitung, zum Beispiel in deiner CLAUDE.md.
  3. Für den aktuellen beruflichen Kontext genügt zusätzlich ein kurzer Copy-Paste-Auszug deines Profils (Über, Berufserfahrung, Skills); die Posts liefern deine veröffentlichte Perspektive.
  4. Teste: Frage deinen AI-Mitarbeiter, welche Themen du bisher öffentlich behandelt hast.

Die LinkedIn-Aktivitätsseite lädt nicht alle Beiträge automatisch; manuelles Scrollen ist unvollständig. Der Datenexport ist vollständig und offiziell. Browser-Plugin-Exporte sind unzuverlässig und werden von LinkedIn oft blockiert.

Ähnliche Artikel

Hinterlasse einen Kommentar