1. Prompt-Automation
Das ist der leichteste Einstieg. Du baust keinen technischen Workflow, sondern eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung.
Gut geeignet für:
- Texte umschreiben
- Ideen strukturieren
- Meeting-Notizen zusammenfassen
- Supportantworten vorbereiten
- Rohdaten in eine einfache Tabelle bringen
Wenn das Ergebnis noch stark von deinem Urteil abhängt, bleib zuerst bei Prompts. Lies dazu auch Prompting-Grundlagen.
2. Workflow-Automation
Workflow-Tools verbinden Apps miteinander. Typisch: Formular kommt rein, Datensatz wird gespeichert, Nachricht wird versendet, Aufgabe wird angelegt.
Typische Tools sind n8n, Make und Zapier.
Gut geeignet für:
- Leads aus Formularen verteilen
- Rechnungs- oder CRM-Prozesse vorbereiten
- Benachrichtigungen auslösen
- Daten zwischen Tools synchronisieren
- einfache Wenn-dann-Abläufe bauen
Wenn du noch nicht weißt, welches Tool passt, lies Make vs. n8n vs. Zapier.
3. Agentische Automation
Agenten sind sinnvoll, wenn eine Aufgabe nicht nur aus festen Schritten besteht. Ein Agent kann lesen, entscheiden, Zwischenergebnisse prüfen und mehrere Tools nacheinander nutzen.
Gut geeignet für:
- Recherche mit Quellenprüfung
- Code- oder Website-Änderungen mit Tests
- wiederkehrende Content- oder Support-Reviews
- Datei- und Ordnerarbeit auf deinem Rechner
- längere Aufgaben mit klarer Abschlussbedingung
Dafür brauchst du klare Grenzen: Was darf der Agent selbst tun? Wo muss er stoppen? Was gilt als Beweis, dass die Aufgabe wirklich erledigt ist?
Mehr dazu findest du in Loops und Goals erklärt.